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Nutanix Update auf Version 4.1.3 (GA)

Die aktuelle Version von NOS 4.1.3 hat ein neues Feature, dass gerade in Szenarien mit Multi-Site Installationen ganz neue Möglichkeiten bietet. Bisher gibt es die Funktion „Metro-Mirror“ für den VMware ESXi Hypervisor mit Echtzeitreplikation. Diese wird jetzt durch „Synchronous Replication“ für Microsoft Hyper-V erweitert und ist auch für VMware ESXi nutzbar. Damit kann ein Standort fast in Echtzeit auf einen anderen Nutanix Cluster gespiegelt werden.
NUTANIX_Update_4-1-3 NUTANIX_Update_4-1-3_Step2NUTANIX_Update_4-1-3_Step3
Ebenfalls sehr interessant ist die Tech Preview der neuen Funktion „Erasure Coding X (EC-X)“. Hier sind die vollständigen Release Notes enthalten: NOS 4.1.3 is now Generally Available.

Erste NUTANIX Installation und Schulung

Die Motivation: den klassischen Ansatz in der Virtualisierung mit einzelnen Hosts, SAN und Storagevirtualisierung wollten wir bei den nächsten Investitionen nicht mehr weiter verfolgen und setzen stattdessen auf bessere Skalierbarkeit bei der Ausstattung unserer VMware Umgebung. Zuerst hatte ich mich für VMware EVO Rail (mit vSAN) begeistert und interessiert. VMware selbst war jedoch zu diesem Zeitpunkt mit seiner aktuellen Zertifizierungspolitik bei mir in Misskredit geraten. Eine Alternative wurde gesucht. Vom Vertrieb der Profi AG wurde ich auf Nutanix aufmerksam gemacht. Auf dem „IT Tag Saarland“ konnte ich mit Herrn Ralf Scharly als Vertreter der Firma Nutanix erste Informationen austauschen. Weitere Eindrücke wurden mir in einem Webcast vermittelt, der live an einem Nutanix Democluster durchgeführt wurde. Schnell war klar: mit dem „web-scale converged infrastructure“ Konzept von Nutanix können wir unsere Anforderungen perfekt umsetzen. Nutanix ist hoch skalierbar: Speicher, CPU, Storage – alles kann man im laufenden Betrieb erweitern und somit auf zukünftige Anforderungen sehr flexibel reagieren.
Nutanix-2 Nutanix-4
Die „Software“ wurde von einem Nutanix System Engineer in einer Art Workshop bei uns vor Ort eingerichtet und in Betrieb genommen. Als zukünftiger Administrator dieses Clusters erhält man gute Einblicke in die Technik die bei Nutanix verwendet wird. Die „Prism“ Weboberfläche ist einfach aufgebaut und intuitiv zu bedienen:
Nutanix-Prism
Aber auch tiefergehende Erläuterungen wie „Wartung des Clusters per SSH Console“ gehörten ebenso selbstverständlich zur Schulung wie allgemeine Tips und Tricks zum Betrieb. Da wird von Nutanix keine große Zauberei veranstaltet oder „Herrschaftswissen“ vorenthalten. Alles in allem macht Nutanix wirklich viel Spaß und wird unserer VDI Umgebung hoffentlich die versprochene Power bringen – ein weiterer Bericht zur Inbetriebnahme und Livebetrieb wird folgen.

AT&T Blacklist – Die Antispam Profis ;-)

Das muß man gesehen haben: AT&T blockiert eine Email unserer Domain weil der zuständige SMTP Server (Postfix) auf deren Blacklist eingetragen ist:

Aug 3 07:49:54 mfs-cl-mx1 postfix/smtp[17810]: 4E4D1804D7: to=<xx@bellsouth.net>, relay=gateway-f1.isp.att.net[204.127.217.16]:25, delay=140981, delays=140980/0.02/0.86/0, dsn=4.0.0, status=deferred (host gateway-f1.isp.att.net[204.127.217.16] refused to talk to me: 550-213.135.x.y blocked by ldap:ou=rblmx,dc=att,dc=net 550 Error – Blocked for abuse. See http://att.net/blocks)

AT+T Antispam

Unter der Domain http://att.net/blocks soll man nun den Postmaster kontaktieren. Kennt man ja, Also rufe ich die URL auf, gebe meine Daten ein und dann mußte ich voller erstaunen folgende Zeile in meinem Logfile lesen:

Aug 3 07:54:56 mfs-cl-mx1 postfix/smtpd[18095]: connect from mail.swh.bellsouth.net[65.83.225.15]
Aug 3 07:54:57 mfs-cl-mx1 postfix/smtpd[18095]: NOQUEUE: reject: RCPT from mail.swh.bellsouth.net[65.83.225.15]: 550 5.1.8 <apache@rblremreq02.localdomain>: Sender address rejected: Domain not found; from=<apache@rblremreq02.localdomain> to=<postmaster@komplet.com> proto=ESMTP helo=<mail.swh.bellsouth.net>
Aug 3 07:54:57 mfs-cl-mx1 postfix/smtpd[18095]: disconnect from mail.swh.bellsouth.net[65.83.225.15]

Absolute Profis: Der SMTP Server von AT&T meldet sich mit „.localdomain„. Unglaublich. Pflegen Blacklisten und können selbst nicht mal ihre eigenen Server richtig konfigurieren 😉

TP-LINK Switch SG3424 – es muß nicht immer Cisco sein

Fühlt sich an wie Cisco – ist aber keiner. Auf der Suche nach einem günstigen L2 Switch habe ich mal den TP Link SG3424 getestet. In dieser Preisklasse mit CLI via SSH und Console muss man lange suchen. Das Gerät ist passiv gekühlt und daher absolut geräuchlos. Die Konfiguration per CLI erinnert sehr stark an Cisco und man hat dementsprechend schnell seine VLANs etc. konfiguriert. Jetzt muss das Gerät an einer unwichtigen Stelle zeigen wie es sich im Dauerbetrieb schlägt. Für die Anschaffungskosten kann man sich im Vergleich zur „Konkurrenz“ einige Ersatzgeräte in den Schrank legen 😉
TP-LINK-6
Hier zwei Screenshots vom Webinterface:
TP-LINK-2 TP-LINK-3
Und hier die CLI:
TP-LINK-5    TP-LINK-4
TP-LINK-1
Das „enable“ Passwort der CLI muss erst per Console (38400 8N1) gesetzt werden.